{"id":8505,"date":"2025-04-26T11:27:47","date_gmt":"2025-04-26T09:27:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kirchehundwil.ch\/?page_id=8505"},"modified":"2025-04-26T12:06:59","modified_gmt":"2025-04-26T10:06:59","slug":"trachtet-zuerst-nach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kirchehundwil.ch\/?page_id=8505","title":{"rendered":"Trachtet zuerst nach &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wort des Pfarrers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8230; sollte er das nicht vielmehr f\u00fcr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch sind dieses Jahr die Stare aus dem S\u00fcden zur\u00fcckgekehrt. Schon Ende Februar sah man sie in den B\u00e4umen sitzen und h\u00f6rte ihr unverwechselbares Schnalzen und Schnattern. Auch die Bachstelze ist schon zur\u00fcck und wenn diese Ausgabe des Hundwilerbl\u00e4ttli Anfang April erscheint, werden auch die Schwalben bereits wieder zur\u00fcckgekehrt sein in ihre Nester in den St\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits schm\u00fccken auch Schneegl\u00f6cklein und M\u00e4rzenbecher vielerorts Wiesen und G\u00e4rten, gefolgt von Krokussen, Narzissen und vielen anderen. Singv\u00f6gel und Blumen, die Boten des Fr\u00fchlings. Jedes Jahr k\u00fcnden sie uns, dass nun das Leben wieder erwacht. Und bald schon spriesst, fleucht und wimmelt es wieder von unz\u00e4hligen kleinen und gr\u00f6sseren Wesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Singv\u00f6gel und Blumen sind die Boten des Fr\u00fchlings, der so manches Herz wieder froh und dankbar macht. Wir Christen wissen ja, hinter all dem Leben steht nicht ein (unm\u00f6glicher) Zufall, sondern Gott, der Sch\u00f6pfer, der alles so herrlich geschaffen hat. In Hundwil erinnert uns das Landsgemeindelied daran: \u201eAlles Leben str\u00f6mt aus Dir\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch im so sch\u00f6nen Fr\u00fchling gibt es vieles, das uns alles andere als froh und dankbar macht, sondern uns belastet und sorgen bereitet. Im Kleinen am eigenen Leib, in der Familie, auf dem Hof, im Gesch\u00e4ft und auch im Gr\u00f6sseren in unserem Dorf und Land und im ganz Grossen auf der Welt. Und manches Mal kann uns weder eine Kohlmeise noch eine Osterglocke diese Sorgen vertreiben. Zu gross sind sie, zu schwer die Lasten, zu Dunkel der Horizont, als dass diese kleinen Gesch\u00f6pfe uns da irgendwie helfen k\u00f6nnten.-<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ist es gut, wenn wir uns erinnern, was Jesus Christus, der Sch\u00f6pfer selbst, von den V\u00f6geln und Blumen gesagt hat, als seine J\u00fcnger sich Sorgen machten:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Seht die V\u00f6gel unter dem Himmel an: sie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?<\/em>\u201c-<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr f\u00fcr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen?<\/em>\u201c- (Matth\u00e4us 6,26 &amp; 28f.)<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine Zusage, die Jesus hier macht! K\u00fcmmert sich der Sch\u00f6pfer um die kleinen V\u00f6gel und Blumen, wieviel mehr dann um uns, die wir auf seinen Namen getauft sind!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer das ernstlich bedenkt und glaubt, der weiss: \u201eIch muss mir keine Sorgen machen!\u201c Dessen Herz wird wahrhaf froh und dankbar. Denn es ist ja doch so, wie Jesus ebenda sagt: \u201e<em>Wer ist unter euch, der seines Lebens L\u00e4nge eine Spanne zusetzen k\u00f6nnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?<\/em>\u201c (Matth\u00e4us 6, 27)<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist es, der f\u00fcr uns sorgt. Nat\u00fcrlich sollen wir arbeiten und uns M\u00fche geben dabei. Doch wenn er nicht will, dann kommen Ungl\u00fcck und Not trotz all unserer Bem\u00fchungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Passionszeit und besonders der Karfreitag erinnern uns auch dieses Jahr wieder daran, wie sehr er sich um uns k\u00fcmmert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur etwas ist es, darum wir uns k\u00fcmmern, darob wir uns sorgen, danach wir trachten und streben sollen: \u201e<em>Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen<\/em>\u201c (Matth\u00e4us 6, 33). Und das ist gar nicht so viel und es ist auch nicht schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus hat selbst daf\u00fcr gesorgt, dass wir Sonntag f\u00fcr Sonntag in unserer Kirche Gottesdienst feiern und sein Wort h\u00f6ren k\u00f6nnen und je und je auch im Abendmahl wieder neu vers\u00f6hnt werden mit Gott und unseren Glaubengeschwistern. Und er hat uns das Unser Vater gegeben, dass wir mit klein und gross am Abend beten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir das tun und so lernen, nicht auf uns, sondern auf Gott zu vertrauen, dann tut Gott seinen Teil.-<\/p>\n\n\n\n<p>Erinnern wir und daran, wenn wir den Gesang und das Gezwitscher der V\u00f6gel h\u00f6ren und die farbige Pracht der Blumen sehen und h\u00f6ren ihre Botschaft und glauben ihr.<\/p>\n\n\n\n<p>Pfr. David M\u00e4gli<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Hondwiler Bl\u00e4ttli, 2. Quartal 2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wort des Pfarrers &#8230; sollte er das nicht vielmehr f\u00fcr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen? Fr\u00fch sind dieses Jahr die Stare aus dem S\u00fcden zur\u00fcckgekehrt. 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