Wir dürfen wöchentlich den Sonntagsgottesdienst in der Kirche Hundwil feiern. Er kann über den nachstehenden Link online mitgehört werden (für die Liturgie ein zweites Fenster öffnen und nach unten scrollen). https://player-radio.infomaniak.com/2/prod/medium/ff0a7e3a-4d30-4930-9535-4a098991b7d1
Gottesdienst am 7. Sonntag nach Trinitatis, am Sonntag, 19. Juli 2026, 9.30 Uhr in der Kirche Hundwil mit Pfr. Jürg Buchegger, Orgel Robert Jud. Wir wünschen allen Anwesenden einen besinnlichen, frohen und erbauenden Gottesdienst.
Eingangsspiel
L. Lefébure-Wély „Hymne de la Pentecôte“
Eingangswort «Du aber, HERR thronst ewig»
Gruss
Eingangslied 57, 1-7 Nun jauchzt dem HERREN
Eingangsgebet
Schriftlesung AT: Psalm 102 (Blatt)
Lied 66, 1-4 Nun danket Gott
Schriftlesung NT: Offb. 21, 22- 22, 5
Lied 66, 5-7 Gott zog des Tages vor dem Volk
Predigt Psalm 102
Zwischenspiel L. Lefébure-Wély „Verset“
Glaubensbekenntnis 263
Lied 511, 1-4 O komm du Geist der W.
Fürbitte
Mitteilungen
Stiftung Gemeinschaft der Versöhnung
Fürbitte
Unser Vater
Sendung
Schlusslied 344 Unsern Ausgang segne Gott
Segen
Ausgangsspiel César Franck „Sortie en ré“
Psalm 102
1 Gebet eines Elenden, wenn er verzagt und vor dem HERRN seine Sorge ausschüttet.
2 HERR, höre mein Gebet, mein Schreien dringe zu dir.
3 Verbirg dein Angesicht nicht vor mir am Tag meiner Not. Neige dein Ohr zu mir; wenn ich rufe, erhöre mich bald.
4 Denn im Rauch sind meine Tage entschwunden, wie im Feuer glühen meine Gebeine.
5 Versengt wie Kraut und verdorrt ist mein Herz, ich vergesse gar, mein Brot zu essen.
6 Vor lauter Seufzen bin ich nur Haut und Knochen. 7 Ich gleiche der Eule in der Wüste, bin wie das Käuzchen in den Ruinen.
8 Ich liege wach und bin wie ein Vogel, einsam auf dem Dach.
9 Den ganzen Tag schmähen mich meine Feinde, die mich zum Gespött machen, fluchen mit meinem Namen.
10 Staub muss ich essen wie Brot, und mit Tränen mische ich meinen Trank
11 unter deinem Zorn und deinem Grimm, denn du hast mich aufgehoben und mich hingeworfen.
12 Meine Tage sind wie lange Schatten, und wie Kraut muss ich verdorren.
13 Du aber, HERR, thronst ewig, und dein Name bleibt von Generation zu Generation.
14 Du wirst aufstehen, dich Zions erbarmen. Die Zeit ist da, ihm gnädig zu sein, die Stunde ist gekommen. 15 Denn deine Diener lieben seine Steine, und um seinen Schutt tragen sie Leid.
16 Dann werden die Völker den Namen des HERRN fürchten und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit,
17 wenn der HERR Zion wieder gebaut hat und erschienen ist in seiner Herrlichkeit,
18 wenn er sich zuwendet dem Gebet der Entblössten und ihr Gebet nicht verachtet.
19 Das sei aufgeschrieben für eine künftige Generation, und ein neu geschaffenes Volk wird den HERRN preisen,
20 wenn der HERR von seiner heiligen Höhe herabschaut, vom Himmel auf die Erde blickt,
21 das Stöhnen der Gefangenen zu hören, die dem Tod Geweihten zu befreien.
22 Dann wird man in Zion den Namen des HERRN verkünden und sein Lob in Jerusalem,
23 wenn sich die Völker alle versammeln und die Königreiche, um dem HERRN zu dienen.
24 Auf meinem Weg hat er mir die Kraft gebrochen, meine Tage verkürzt.
25 Ich spreche: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage, du, dessen Jahre Generation um Generation überdauern.
26 Vor Zeiten hast du die Erde gegründet, und der Himmel ist das Werk deiner Hände.
27 Sie werden vergehen, du aber bleibst, sie alle zerfallen wie ein Gewand. Wie ein Kleid wechselst du sie, und sie gehen dahin.
28 Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.
29 Die Söhne deiner Diener werden wohnen bleiben, und ihre Nachkommen werden Bestand haben vor dir.